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02.06. - 05.06.2011 |
| Kurzurlaub in der Fränkischen Schweiz |
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Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Schöne doch so nah! Dies haben wir uns gedacht, als wir kurz entschlossen zu einem Kurzurlaub in die Fränkische Schweiz aufbrachen. Ursprünglich wollten wir auf einen Campingplatz, da aber meine Gesundheit noch recht angeschlagen war, entschieden wir uns für eine Ferienwohnung. Die war auch schnell gefunden. Erst wenige Stunden vor der Abreise buchten wir eine schöne Wohnung in Haßlach bei Pottenstein - also im Herzen der Fränkischen Schweiz. Der Gepäckanhänger reichte für die Tour aus und wurde auch sogleich gepackt und ab gings. 300 Kilometer und 4 Stunden später trafen wir in der Ferienwohung ein und hatten die ganze Zeit herrliches Wetter bei der Fahrt. So muss es sein! Die Wohnung war top! Sie war mit allem ausgestattet was das Herz begehrt: vom Bügeleisen, über Microwelle, Geschirrspülmaschine, Spiele, Bücher, Romane, TV, Wasserkocher, Kaffeemaschine, und und und , bis hin zu einem sehr großen möblierten Balkon war alles da! Die Wohnung hatte zwei Zimmer, Küche und Bad, war sauber und kostete nur 30 Euro am Tag. Klasse! Die Vermieter waren sehr nett und passenderweise hatten sie auch noch einen Getränkehandel im Hof. Cool! Am Donnerstag erkundeten wir noch mal die Gegend rund um Pottenstein und chillten abends in der Wohnung während wir die Riesensammlung an Broschüren und Prospekten studierten, die in der Wohnung auslagen. Für den nächsten Tag suchte ich uns eine schöne Strecke zusammen und dann ging es auch schon in die Heia. Der nächste Tag empfing uns mit ein paar Wolken, die sich aber auch bald verzogen. so dass wir den ganzen Tag Sonne pur hatten. Die Strecke nördlich von Pottenstein war herrlich und wir hatten viel zu bestaunen. An einem bekannten Bikertreff machten wir Pause und genossen ein leckeres "Kathi-Bräu". Dann ging es wieder auf die Piste - vorbei an Burgen, Schlössern, Felsen und durch malerische Dörfer sowie Täler und Schluchten führte unser Weg. Dann fand ich auf der Karte noch ein Dorf namens "Schönfeld". Klar mussten wir da hin und so verließen wir die geplante Tourstrecke und machten Fotos unter dem Ortseingangsschild. Nach einem einsamen und schönen Picknick im Grünen ging es wieder auf die Straße. Den Tag ließen wir dann in einem nahe gelegenen Biergarten ausklingen. Der zweite Tag sollte ähnlich verlaufen - kam dann aber doch anders. Ich hatte wieder eine schöne Strecke rausgesucht. Das erste Ziel war die berühmte "Teufelshöhle". Die Besichtigung dauerte ca. 1 Stunde und war absolut faszinierend. Dann ging es in die südliche Region der Fränkischen Schweiz. Erneut fuhren wir von der Straße ab und rein ins Grüne, um ein gemütliches Picknick zu machen und etwas Sonne zu tanken. Anschließend fuhren wir weiter gen Süden. Nach ungefähr der halben Strecke merkten wir, dass wir auf eine große Unwetterwolke zufuhren. Der Himmel verdunkelte sich zusehends und so verließ ich die geplante Strecke und versuchte dem Unwetter zu entkommen. Dabei fuhr ich eine kleine Gasse hoch, die im Örtchen "Velden" endete. Der steile Weg im Wohngebiet führte kurz darauf wieder nach unten und als wir die Talsohle erreicht hatten, sah ich unten ein Trike in einer Einfahrt stehen. Ich machte Liane darauf aufmerksam und beschloss mal nachzuschauen, wer das sein könnte, als ich auch schon einen Pfiff hörte. Aha - dachte ich, man hat uns also auch gesehen. Als wir dann allerdings sahen, wer da wohnte und wer da gepfiffen hat, sind uns beiden aber doch die Kinnladen heruntergeklappt. Standen da doch tatsächlich unsere Brüder Klaus, Achim und Schnee, sowie unsere Schwester Dany vor der Tür - Brüder und Schwester von der "Brotherhood of Triker"! Dann fiel es mir auch wieder ein: Natürlich: Achim wohnt doch da! Man war das eine Freude. Die anderen staunten aber mindestens genauso wie wir. Voll geil! Damit hatte sich unsere Tour natürlich erledigt! Erst mal rein in die gute Stube (Garage) und ein Freudenbier gehoben! Es stellte sich heraus, dass die BOT'ler einen Spontan-Workshop zum Thema Plasmaschneiden machten. Liane und ich schnitten dann auch unser Namen in die Feuertonne für unser Treffen. Da das Unwetter uns aber immer noch verfolgte beschlossen Liane und ich nach einer Weile aber, dass wir weiterfahren und wir verabschiedeten uns von den "Geschwistern". Als das Tröpfeln anfing brausten wir davon und entkamen auch knapp. Wie sich herausstellte, war das ganze sowieso nicht so wild - obwohl es zeitweise nach Weltuntergang aussah. Aber egal, wir haben dann den kürzestens Weg zur Ferienwohnung eingeschlagen und den Rest des abends auf dem Balkon verbracht und Spiele gespielt. Am Sonntag ging es auch früh aus den Federn, da für den Nachmittag Gewitter, Platzregen und Unwetter angekündigt waren. Also verabschiedeten wir uns von den Vermietern mit der Option bald wieder zurück zu kommen und machten uns auf den Heimweg. Der war bis Heilbronn auch sehr sonnig und warm. Dann kam eine große dunkle Unwetterfront hinter uns her und wir mussten auf dem kurzen Stück zwischen Heilbronn und Sinsheim dreimal wegen Stau stehenbleiben. Das Unwetter nahte immer weiter. Als die Strecke endlich wieder frei war, kam ich dem neuen Motor mal richtig Feuer und wir fuhren weit jenseits der erlaubten Geschwindigkeit in Richtung Heimat. Dort kamen wir auch trocken an und grad 5 Minuten nach der Ankunft zu Hause fing der Regen dann auch an! Schwein gehabt! Wir haben es sogar noch geschafft den Hänger auszuladen und Triker und Hänger in der Garage zu verstauen, bevor es anfing! Puh! Fazit: ein wunderschöner Kurzurlaub mit tollen Überraschungen und herrlichem Wetter lag hinter uns und wir haben beschlossen so was in Zukunft häufiger zu machen. Wenn wir ein wenig teilhaben möchtet, könnt ihr euch gerne die Bilder anschauen. |
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