Urlaub in Andalusien2003
30.05. - 06.06.2003
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Andalusien / Spanien
In diesem Jahr hat sich Heike - nachdem sie auf der Arbeit viel Stress hatte - kurzfristig entschlossen über die Pfingstferien in den Urlaub zu fliegen. Da wir deswegen auf zwei Trike-Treffen verzichten mussten, wobei ich mich hiermit gleichzeitig bei den Veranstaltern der Saar-Triker und bei Hermann Cordes entschuldigen möchte, bestand ich darauf, dass wir im Urlaub auch Trike fahren müssen. So kam es, dass wir über sehr gute Bekannte von uns, die ein Reisebüro in Gelsenkirchen betreiben, einen Kurzurlaub in Almunecar an der Costa Tropical buchten, wo Ronald und Sophia ihre Trikevermietung "Trike-Feeling" haben.
Ronald war mir aus einigen E-Mails schon bekannt und ich freute mich schon darauf Landsleute aus Berlin zu treffen, denn sowohl Ronald, als auch Sophia und Xenia, die Mitarbeiterin in der Trike-Vermietung, sind aus Berlin.
 
Hier geht's zu den Bildern unserer beiden Trike-Touren in Andalusien:

     

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Die Urlaubswoche
1.Tag:
 Nach der Landung in Malaga an der Costa del Sol fuhren wir mit unserem Mietwagen vom Flughafen direkt zu Ronald's Laden nach Almunecar (ca. 1 Stunde Fahrt). Da er gerade nicht im Geschäft war, verabredeten wir uns mit Sophia und ihm in unserem Hotel, wo wir anschließend hinfuhren.
Unser Hotel in Almunecar (spricht man : "Almunjekar"): 
Das Vier-Sterne-Hotel "Bahia Tropical"
Mietwagen
Unser Mietwagen
Hotel Bahia Tropical
Eingangsbereich
Hotel Bahia Tropical
Blick von unserer Terrasse
Ich weiß übrigens, dass ich die Jahreszahl in meiner Kamera falsch eingestellt hatte!
 
Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, ging's erst mal ab in den Pool. Später kamen dann Ronald und Sophia und brachten uns noch ein paar Karten und Reiseführer von Andalusien. Anschließend gingen wir noch zusammen an eine Strandbar gegenüber dem Hotel und genossen einen eiskalten Tinto de Verano (eine Art Rotweinschorle) und ein Cerveza (Bier). Dazu gibt es in Andalusien immer ein Tappas. Das ist eine Art Snack, der zu jeder Runde Getränke kostenlos serviert wird.   
Abends ging es noch mal an bzw. in den Pool und dann relativ früh ins Bett, da wir schon seit früh um 03.00 Uhr wach waren.
 
Unser Zimmer
Niklas und die blitzschnelle Heike
In den Pool
ab in den Pool
Strandbar
Ronald und Heike
Strandbar 2
Niklas und Heike


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2.Tag:
Nach einem ausgiebigen uns sehr auswahlreichen Frühstück fuhren wir mit unserem Mietwagen (VW Polo mit Klimaanlage, Autoradio, jede Menge elektrischem Schnickschnack und gerade mal 6.000km) nach Nerja (gesprochen: "Nerchra" mit Chr-Laut wie beim Schnarchen). 
Nerja 1
Nerja
Nerja 2
Nerja

Dieser Ort liegt auch an der Küste und ist bekannt für seinen Aussichtspunkt "Balcon de Europa" mit sagenhaftem Blick über das Mittelmeer, den wir uns ebenso nicht entgehen ließen, wie einen Altstadt-Bummel durch die vielen Souvenierläden und Gässchen. Von da aus ging es in die "Cueva de Nerja" eine riesige Tropfsteinhöhle ostwärts von Nerja. Diese wurde 1959 zufällig von ein paar Jugendlichen entdeckt. Es sind nur ca. 25 % der Höhle für Touristen zugänglich, wie mir ein Höhlenforscher aus Berchtesgarden bestätigte, den wir dort zufällig trafen.
Nach der beeindruckenden Höhlenbesichtigung, in der übrigens auch Konzerte mit atemberaubendem Klangerlebnis gespielt werden, fuhren wir noch ein Stück ins Hinterland und besuchten das Dorf Frigliana, das für seine einzigartige Schönheit und Blumenvielfalt schon mehrmals als schönstes Dorf Spaniens und sogar Europas gekürt wurde.

Balcon de Europa 1
Balcon de Europa
Balcon de Europa 2
Balcon de Europa
Altstadt Nerja
Altstadtbummel
Souvenierladen
Souvenierladen
Altstadt Nerja
Schmale Gassen
 
Die Höhle "Cueva de Nerja":
 
Eingang zu der Höhle
Cueva de Nerja
Abstieg zur Höhle
Abstieg zur Höhle
Skellett
Ex Höhlenbewohnerin
Höhle
Höhlenansicht
Gigantisch
Zur Verdeutlichung ...
Man beachte die Größe des Menschen
... der Größenverhältnisse ...
Einmalig
... in der Höhle!
 
Das Dorf Frigliana:
 
Das Dorf Frigliana
Dorf Frigliana
Eingangstür
Typischer Hauseingang
Gasse
Gasse
Ausblick bis ans Meer
Unser Ausblick ...
Mittagessen
... beim Mittagessen
 
Nach der Rückkehr in unser Hotel machten wir abends noch einen ausgiebigen Strandspaziergang, um das gute und reichliche Essen leichter verdauen zu können. Anschließend saßen wir bei Nacht und Fackelschein noch an einen Strandbar und ließen beim Rauschen des Meeres die Seele baumeln.
 

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3.Tag:
An diesem Sonntag machten wir einen weiteren Ausflug mit unserem Mietwagen. Dieses Mal zog es uns in die andere Richtung die Küste entlang. Wir fuhren in Richtung Almeria, durch Motril nach Salobrena. Dort gibt es einen mehrere Kilometer langen Strandabschnitt, der als Lieblingsbadeort der Grenadiner gilt. Ich musste dann auch ca. 5 km an der Promenade entlang fahren, bis ich einen Parkplatz fand. Dann aalten wir uns eine Weile in der Sonne.
 
Strand von Salobrena Strand von Salobrena Strand von Salobrena Strand von Salobrena
 
Im Anschluss machten wir noch eine Stadtrundfahrt in Motril und fuhren dann zurück nach Almunjecar. Dort angelangt ging es natürlich gleich an den Pool.
Am Abend boten sich Ronny und Sophia an, uns das Nachtleben von Almunjecar zu zeigen, so wie es eigentlich nur die Einheimischen kennen. Gesagt - getan, und so streiften wir durch verschlafenen Gässchen und kehrten in verschiedenen kleinen Lokalen ein und tranken den ein oder anderen "Tinto".
 
Almunjecar bei Nacht Taverne Altstadt Almunjecar


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4.Tag:
An diesem Tag machten wir unsere erste Trike-Tour mit Ronny und Tom. Mehr dazu und die Bilder dieses Tages findet ihr unter dem folgenden Link:
 
Erste Trike-Tour
 
An diesem Tag machten wir unsere erste Trike-Tour mit Ronny und Tom. Tom ist ebenfalls aus Deutschland (Stuttgart - was nicht zu überhören war) und lebt auch in Almunjecar. Tom und Ronny fuhren mit dem Bike; Niklas, Heike und ich nahmen das Family-Trike.
 
Auf der Schnellstraße (Autovia) ging es zunächst die Küste entlang bis nach Velez-Malaga.  Von dort fuhren wir ins Landesinnere in ein kleines Bergdorf namens Comares, dass von weitem aussieht, wie ein Schnee bedeckter Berg (1.000 m), weil die Häuser alle weiß gestrichen sind und die Ortschaft direkt auf dem Kamm errichtet wurde. Dort aßen wir in einem wahnsinnig romantischen Berghotel zu Mittag. Die beiden russisch-stämmigen Hotelbesitzerinnen führten uns dann noch durch die wunderschönen rustikalen Zimmer und Suiten und wir kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.
 
Anschließend ging es auf schmalen Bergstraßen weiter hinauf, vorbei an riesigen Olivenhainen und Korkeschen (na? - wer hat das Wort auf Anhieb richtig gelesen?) bis auf 1.300 m Höhe, von wo man eine fantastische Aussicht bis zum Meer hat. Von dort genossen wir dann die Abfahrt nach Malaga in schön geschwungenen Kurven durch Palmen- und Kakteengesäumte Landschaften. In Malaga angekommen ernteten wir mit unserem Trike jeder Menge Blicke und man rief uns mehrmals "locko" hinterher, was wohl so viel wie "verrückt" bedeutet. Vor allem an der Strandpromenade drehten sich alle Leute nach uns um und beneideten uns vermutlich wegen dem kühlen Fahrtwind, der uns um die Nasen wehte.
An der Küste - zeitweise nur 2 bis 3 Meter neben der Brandung - ging es dann auch zurück in Richtung Almunjecar, das wir nach einem herrlichen Sonnenuntergang dann auch spät abends erreichten- bereichert um einen atemberaubend schönen Tag. 
Die Tour dauerte ca. 10 Stunden (mit vielen Pausen) und ging über ca. 225 km.
Da das Hotelrestaurant schon geschlossen hatte, ließen wir unseren Tag in einer Pizzeria am Strand ausklingen. Die Pizzeria gehört einem leidenschaftlichen Taucher, der die Räume auch in unterseeischer Atmosphäre gestaltet hat und man kam sich vor, wie unter dem Meeresspiegel.
 

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5.Tag:
Dieser Urlaubstag trug den Namen "Niklas-Tag".
Heute durfte Niklas entscheiden, was wir unternehmen und Heike und ich mussten seinen Wünschen folgen. Das fiel uns auch nicht sonderlich schwer, da sich Niklas dafür entschied, den Tag am Strand in der Nähe des Hotels und am Pool zu verbringen.
Am Strand spielten wir "ich fang die Kinder mit der Digital-Kamera ein" (Niklas und zwei weitere Kinder aus dem Hotel). Als ich dann am Ufer eine große Anzahl toter Fische fand, verlegten wir an den Hotelpool. 
 
Strand bei Almunjecar Bucht mit Strandbar Wasserspiele Versteckpiel zwischen Felsen
 
Den Rest des Tages verbrachten wir mit wohlverdientem "Nichtstun".
Am Pool gewann ich noch ein kleines Dart-Turnier. Der Preis war ein Sonnenbrand auf den Füßen.
Abends nahmen wir in der Hotelbar am Animationsprogramm teil. Die Animateurin tanzte mit den Kindern in der "Mini-Disko" und mit den anderen Gästen Flamenco. Danach trat noch ein professionelles Flamenco-Paar auf und erfreute uns mit dem ausdrucksstarken und feurigen Volkstanz der Spanier.
 
Dartturnier Hotelbar Mini-Disko Unsere Animateurin in Action Flamenco-Paar


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6.Tag:

Zweite Trike-Tour
 
Bei diesem Trike-Ausflug ging es noch ein wenig höher in die Berge. Das Wetter sah etwas unbeständig aus, hielt im Großen und Ganzen aber. Dieses Mal begleitete uns auch Sophia, die bei Ronny im Auto mitfuhr. Der Weg führte uns zunächst mal wieder ein Stück die Küste entlang bis Motril. Ab dort ging es hoch in die Alpujarras und weiter in die Sierra Nevada - dem höchsten Gebirge Spaniens. 
Die Ortschaften die wir durchfuhren: Salobrena, Velez de Benauballa, Cadiar, Juviles, Trevelez (unser höchster Punkt bei ca. 1.500 m), Busquistar, Pitres, Canar, Lanjaron nach Norden in Richtung Granada bis Padul und dann über die "alte Ziegenstraße" zurück an einer Straußenfarm vorbei bis nach ALmunjecar. 
Auf dieser ca. 230 km langen Tour durchquerten wir die unglaublichsten Landschaften: von malerischen Bergmassiven, über enge, kurvige Straßen mit steilen Abhängen unmittelbar neben der Fahrbahn, bis zu filmreifen Kulissen für Filme wie "Jurassic Park" oder "Spiel mir das Lied vom Tod". Schroffe Felswände lösten sich mit tiefen Schluchten ab, meist ohne Leitplanken an der Straße. Wir fuhren dabei so hoch, dass wir schon die erste Wolkenschicht durchstoßen hatten - kurzum: atemberaubend!
 

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7.Tag:
Heute war noch mal Kultur angesagt.
So enterten wir wieder unseren Mietwagen und fuhren ins Landesinnere in die Provinzhauptstadt nach Granada.
Dort gibt es eine weltweit einzigartige kulturelle Sehenswürdigkeit, nämlich die größte und besterhaltenste islamische Festungsanlage der Welt - die Alhambra!
 
Alhambra
Granada Alhambra (Teilansicht) Palast Karl V. Außenmauer mit Kasematten Festungsanlage Alcazar

Eine Festung die, wenn man sie wirklich in aller Ruhe betrachten und studieren möchte, mindesten zwei bis drei Tage Zeit in Anspruch nehmen würde. Die Karten für den Eintritt hat uns Ronny besorgt, denn an der Kasse bekommt man in der Regel keine Karten zu kaufen, weil die Alhambra so stark besucht wird, dass dort nur zweimal am Tag in bestimmten Zeiträumen Besucher eingelassen werden. Ein Besuch der sich aber alle Male lohnt, auch wenn man am Ende des Tages völlig erschlagen und mir müden Füßen die Besichtigung beendet. Mich beeindruckte vor allem die Vielfalt der Jahrhunderte währenden Baukunst mit ihren verschiedenen Kunststilen und mit der einmaligen Mischung islamischer und christlicher Architektur, da die Festung von beiden Parteien genutzt und immer wieder ausgebaut wurde.
 
Garten des Sultans Innenhof des Palastes der Nazarien Der weltberühmte Löwenbrunnen Idyllischer Lustgarten Turm der Damen

Zum Abschluss besuchten wir noch den außerhalb der eigentlichen Festungsanlage gelegenen "Generalife". Das war ein Palast des Sultans mit herrlichen bunten und vielfältigen Gartenanlagen.
 
Eingang zum Generalife Brunnen im Generalife Einer von vielen Wegen Noch ein Brunnen Palast des Sultans

Nach unserer Rückkehr luden wir Ronny und Sophia noch auf einen Abschiedstrunk in unsere Hotelbar ein, um uns bei den beiden für ein paar wunderschöne Tage zu bedanken. Dort gab es noch ein paar kleine Spiele von unseren Animateurinnen.
Wenn es uns möglich ist, werden wir einen solchen Urlaub gerne wiederholen, denn Ronny hat noch einige andere Touren, die mit Sicherheit genauso schön sind.
 
Ronny und Sophia Kleine Spiele
 
Der Urlaub war eine gelungene Mischung aus Erholung und Kultur - auch Dank Ronny und Sophia, denen wir auf diesem Wege noch einmal danken möchten!
 
Naaaa? Lust bekommen auf Andalusien?
Klick dich einfach mal bei Ronalds Webseite rein und nimm Kontakt auf.
Es lohnt sich!

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