Berlin-Brandenburg-Sachsen-Tour
10.08. - 13.08.2001
Organisator: Black Eagle Triker
Das ist eine Linie

   

Diese Tour haben wir in Verbindung mit dem Trike-Treffen in Berlin unternommen.

Die Tourdaten:
Datum: 10.08. bis 13.08.2001
Zeiten: Hinreise nach Berlin: von 03.34 Uhr bis 13.30 Uhr
Rückreise 1.Tag von 10.45 Uhr bis 19.30 Uhr
Rückreise 2.Tag von 10.30 Uhr bis 20.30 Uhr
Gefahrene Kilometer: ca. 1.633 km
Durchfahrene Bundesländer: 8 (Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Bayern)


Zur Tour:
Die Hinreise ist recht schnell beschrieben und diente lediglich dazu, möglichst trocken und schnell nach Berlin zu kommen. Nach den Wetterberichten, die für den 10.08.2001 voraus gesagt wurden, sollte es den Vormittag im mittleren Deutschland sonnig bis bewölkt, aber trocken bleiben, während für Süden und Norden bewölkt bis regnerisch angekündigt wurde. Daher entschlossen wir uns, den Weg durch den vermeintlichen "Sonnenstreifen" in Deutschland zu nehmen.

Der Hinweg:
Wir fuhren also um 03.45 Uhr von Stettfeld über die örtlichen Straßen zur Autobahnauffahrt "Kronau" auf die A5. Auf der A5 ging es dann über Kreuz Walldorf, Frankfurter Kreuz, Gambacher Kreuz, Reiskirchner Dreieck, Hattenbacher Dreieck  bis zum Kirchheimer Dreieck. Dort wechselten wir auf die A4 in Richtung Bad Hersfeld. Auf der A4 ging es dann über Kreuz Erfurt zum Hermsdorfer Kreuz und dort dann auf die A9 in Richtung Berlin bis zum Dreieck Potsdam. Dort wechselten wir auf den Berliner Ring (die A10) und fuhren in Richtung Hannover. Bei der Ausfahrt "Berlin Spandau" verließen wir endlich die Autobahn und fuhren die letzten Kilometer auf der B5 Richtung Berlin, Kurz hinter dem Vorort Dallgow-Döberitz bzw. ca. 500 Meter vor der Berliner  Stadtgrenze verließen wir die B5 und nach 200 Metern kamen wir dann auch glücklich und trocken auf dem Platz an.
Den "Sonnenstreifen" haben wir auch voll erwischt. Wären wir nur wenige Minuten früher, später oder langsamer gefahren, wären wir vermutlich nass geworden, da wir geradezu zusehen konnten, wie das Wetter hinter uns schlechter wurde. Kurz vor Potsdam sind wir sogar über nasse Straßen gefahren, weil es kurz vorher geregnet hatte. Also wir haben echt Schwein gehabt.
 
Karte vom Hinweg

Zum Vergrößern in die Karte klicken.


Das Trike-Treffen:
Mehr über das Trike-Treffen der Berlin-Triker, die tolle Ausfahrt durch die gesamte Innenstadt und alles weitere, erfahrt ihr wie üblich in meinem Bildbericht im Archiv:

   


Der Rückweg:
Da Heike und ich Urlaub hatten und Niklas (Heike's Sohn) bei Verwandten gut untergebracht war, beschlossen wir, uns für die Rückreise 2 Tage Zeit zu lassen und noch ein wenig in den deutschen Landen herum zu kutschieren.
Nach einem längeren Blick in die Landkarte einigten wir uns auf eine Tour durch Brandenburg und Sachsen bis in das Erzgebirge an der tschechischen Grenze. Dabei fuhren wir auf Teilen der Deutschen Alleenstraße und der Silberstraße.
 
Deutsche Allenstraße 
Ferienstraßen-Links:



Die Silberstraße - Sachsens erste Ferienstraße
 
Silbernes Erzgebirge
 
Tourismusverband Erzgebirge e.V.

 

Aber beginnen wir einfach mal am Anfang des Rückweges. Wir fuhren am Sonntag den 12.08. um 11.00 Uhr in Berlin bzw. in Dallgow weg. Über eine örtliche Straße erreichten wir die B2 und fuhren zwischen dem Fahrlander See und dem Lehnitzsee durch die schöne Brandenburgische Seenlandschaft. Unser erstes Etappenziel hieß Potsdam. Das Schloss Sanssouci ist eine Besichtigung auf jeden Fall wert. Wir fuhren auf einer Verbindungsstraße quer durch den Schlosspark und konnten uns so wenigstens Teile der riesigen Parkanlage betrachten. 
 
Schloss Sanssouci
Orangerie
 
Schloss Sanssouci
Terrassen der Orangerie im Park Sanssouci
Link zur Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

 Unsere Vorstadtreise führte uns dann durch die Innenstadt Potsdams, die sich immer noch im historischen Wiederaufbau befindet, vorbei am Templiner See, durch die Waldstadt, nach Rehbrücke und Saarmund über Nudow nach Ludwigsfelde und vorbei am Siethener See in Richtung B 101, die wir dann in der Ortschaft Thyrow erreichten.
Die B 101 sollte nun für lange Zeit unsere Route beherrschen, denn auf ihr fuhren wir durch wunderschöne Alleen durch das niedere Fläming. Dabei passierten wir Ortschaften wie Trebbin, Luckenwalde und Jüteborg, wo das Kloster Zinna zu einer kleinen Besichtigung einlädt.

 
Allee
Herrliche Alleen-Landschaften

 
Klosterkirche Zinna
Klosterkirche Zinna
 
Dorfplatz Kloster Zinna
Dorfplatz Kloster Zinna
 
 Weiter ging es durch dünn besiedelte Alleenlandschaften bei teilweise unangenehmen Seitenwind. Vorbei an der Annaburger Heide streiften wir die Stadt Herzberg. Danach fuhren wir durch Bad Liebenwerda in der Niederlausitz und überquerten nach Elsterwerda die Landesgrenze nach Sachsen und fuhren zum Tankstopp weiter nach Großenhain.
Als nächstes interessantes Ziel erreichten wir die Porzellan- und Weinstadt Meißen an der Sächsischen Weinstraße. Die architektonische Mischung aus  Verfall, Restaurierung und Neubau wurde hier einmal mehr sehr anschaulich.
Weiter ging es die B 101 entlang über Nossen und Siebenlehn nach Freiberg.

Freiberg
Obermarkt in Freiberg

Die B 101 führte uns nunmehr über die "Silberstraße", vorbei an der Talsperre Saidenbach und hinein in das hügelige Gebirgs-Vorland. Über Wolkenstein ging es dann in das schön gelegene Annaberg-Buchholz, wo wir in einem sehr schönen Landhotel eine gute und günstige Übernachtungsmöglichkeit fanden. Sogar das Trike samt Anhänger fand einen ruhigen "Schlafplatz" in einer Garage des Hotels. Der Preis von 110,- DM für ein Doppelzimmer mit Frühstück ist in der touristischen Stadt durchaus als angenehm zu bezeichnen. Das Zimmer (eigenes Bad, TV, Telefon), der Service und vor allem das Essen waren absolute Spitze. Kurz gesagt: eine Empfehlung wert! Die Adresse lautet:

Landhotel "Forsthaus"
Schneeberger Str. 22
09456 Annaberg-Buchholz
Tel.: 0 37 33 - 69 01 0

Das Hotel liegt etwas außerhalb der Stadt auf der B 101 in Richtung Schwarzenberg auf der rechten Seite.

Link zum Erzgebirge:

  
Erzgebirge
Annaberg
Annaberg Ortsteil Buchholz
Am nächsten Morgen setzten wir - nach ausgiebigem Frühstück - bei einsetzendem Nieselregen unsere Tour durch das Erzgebirge fort. Die B 101 brachte uns zunächst bis nach Schwarzenberg. Ab dort fuhren wir auf Empfehlung des Hotelportiers auf kleineren Straßen über den Ochsenkopf (823 Meter) nach Sosa. Von dort vorbei an der Talsperre Eibenstock kurz auf die B 283 bis nach Schönheide im Naturpark Erzgebirge. Die B 283 gehört übrigens in diesem Bereich auch zur Deutschen Alleenstraße. Auf Grund der fortgeschrittenen Zeit kürzten wir den eigentlich geplanten Weg durchs Erzgebirge ab und fuhren über Rodewisch und Treuen zur Autobahn A 72. Außerdem kamen wir leider nicht mehr dazu die älteste deutsche Ziegelsteintalbrücke bei Treuen anzuschauen.
Sosa
Sosa
 

Talsperre
Talsperre Sosastausee
 
Ab der Autobahn ging es dann auf schnellstem Weg Richtung Heimat, die schließlich immer noch einige hundert Kilometer entfernt lag. So fuhren wir dann die A72 bis zum Autobahndreieck "Bayrisches Vogtland" und wechselten dort auf dei A9. Diese fuhren wir dann bis Dreieck "Bayreuth/Kulmbach" und wechselten auf die A 70 in Richtung Würzburg. Da wir aber noch an einer Tank- und Rastanlage zu Mittag essen wollten, beschlossen wir, die A 70 bei Bamberg zu verlassen und über die B 505 auf die A 3 zu wechseln, da es auf der A 70 keine solche Anlage gibt.
Am Rasthof Steigerwald ließen wir es uns bei einem teuren 3 Gänge-Menü noch mal richtig gut gehen, bevor wir unsere Heimreise fortsetzten. Diese führte uns weiter über die A 3 bis Dreieck "Würzburg-West" und ab da über die A 81, wo uns das heimatliche Baden-Württemberg mit dem strahlendem Sonnenschein empfing, den wir die meiste Zeit über vergeblich gesucht haben.
Beim Autobahnkreuz Weinsberg verließen wir die A 81 und fuhren auf der A 6 Richtung Mannheim/Heidelberg. Dabei hatten wir die untergehende Sonne genau vor uns. An der Ausfahrt Sinsheim beschlossen wir, dass wir nun mal wieder genug Autobahn unter den Rädern hatten und verließen die A 6, um die B 292 über Angelbachtal, Östringen, Bad Schönborn bis nach Stettfeld zu fahren. Diese letzten Kilometer durch das von der untergehenden Sonne rot erleuchtete Kraichgau waren ein wunderschöner Abschluss für eine 2 Tage währende herrliche Rückreise vom Trike-Treffen in Berlin.

   
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