15.06. - 17.06.2006 Organisator: Alte Wilde |
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Es hat sich ja mittlerweile rumgesprochen: Die Alten Wilden haben dieses Jahr ihr letztes Treffen veranstaltet! Als Begründung führte Jutta an, dass die alten "Alten Wilden" zu alt geworden sind und sich der Verein wieder mehr sich selbst widmen will. Um es gleich voraus zu sagen: Die "Alten Wilden" werden weiterhin bestehen, sie werden auch weiterhin Treffen anfahren und sie werden weiterhin das Veranstaltertreffen organisieren! Die Mitteilung traf uns alle unerwartet und machte viele von uns traurig. Die Rosen, die die "Alten Wilden" ihren Gästen überreichten, wurden spontan wieder an sie zurück gegeben nachdem Trike-Mike den Anfang machte, strömten alle Freunde der "Alten Wilden" auf die Bühne. Ein bewegender Moment und auch gestandene Kerle mussten den Kloß im Hals herunterschlucken! Neben diesem Ereignis verblasste eigentlich alles, was sonst noch auf dem Treffen passierte. Offensichtlich hatten die Veranstalter in diesem Jahr besonders häufig von der Polizei Besuch, die auch dafür sorgten, dass die Band am Freitag frühzeitig aufhören musste. Die Band war für meinen Geschmack aber sowieso zu laut. Das Frühstück für 6 ,- Euro wurde von vielen bemängelt und unsere Nachbarn hatten ihre Kinder und ihre Hunde nicht im Griff. Ein paar Jugendliche wurden mir gegenüber auch noch rotzfrech, als ich mich darüber beschwerte, dass sie mir mit einem Fußball an mein Trike geschossen haben und meine Alarmanlage dabei ausgelöst wurde. Die eine Rotznase kam mir dabei so blöd, dass ich mich gezwungen sah den Veranstalter zu holen, damit der ihnen erklärt, dass ein Triketreffen kein Fußballplatz ist - schon gar nicht bei der Enge in Plaidt. Nachdem Uwe sie ebenfalls gebeten hatte kein Ball zu spielen hörten sie auf, fingen dann aber eine Stunde später wieder an und schossen schon wieder gegen mein Trike. Gibt's so was? Außerdem sperrten sie ihren Hund stundenlang ins Zelt ein und ignorierten sein ununterbrochenes Bellen einfach. Man bedenke, dass wir um die 30 Grad hatten. Im Zelt war es für einen Menschen kaum auszuhalten, geschweige denn für einen Hund. Ich frag mich wirklich, ob solche Leute wissen, was sie ihrem Tier antun und ob sie nicht besser zu Hause bleiben sollten. Mir ist sehr wohl bekannt von welchem Trike-Verein die Herrschaften waren, aber es ist unter meiner Würde diesen hier zu nennen. Aber ich hab ein gutes Gedächtnis! Aber nun genug zu meinem Ärger. Das Treffen verlief ja ansonsten wie immer wie am Schnürchen. Ach nee - eins noch: Die Ausfahrt war auch nicht so toll. Erst mussten wir hinten wie eine gesengte Sau der Kolonne hinterher heizen und dann standen wir teilweise auf der Straße. Das war nicht so berauschend. Die letzten haben es nicht mal mehr geschafft hinterher zu kommen und fuhren in die falsche Richtung. Aber nun wieder zum Positiven. Ich hab diesmal nicht nachgefragt, aber ich schätze es fanden sich ca. 360 Trikes in Plaidt ein. Das ist eine stolze Zahl auch wenn es in früheren Jahren doppelt so viele waren. Der Euro, die hohen Preise und die vielen Treffen, die es gibt sorgen aber bei allen Veranstaltern für weniger Publikum. Der Trend ist also normal. Ich persönlich glaube auch, dass viele Triker wieder lieber zu den kleineren Treffen fahren, was ja auch schön ist. Auch wir haben dies in diesem Jahr häufiger geplant. Die Stimmung war spitzenmäßig, das Wetter super und wir trafen viele Freunde! Die Party war klasse. Für Liane und mich gab es schließlich auch etwas zu feiern, denn genau vor einem Jahr trafen wir uns in Plaidt zum ersten Mal und verliebten uns sofort. Unser "Einjähriges" wurde also angemessen mit Sekt und anderen Getränken ausgelassen gefeiert. Die "Heit Net Triker", mit denen Liane im letzten Jahr anreiste - allen voran Doris - und Trike-Mike, denen Liane und ich unsere Bekanntschaft zu verdanken hatten halfen uns beim Feiern. Am Samstag ging die Party mit einem guten DJ, der auch früher aufhören musste, gleich weiter. Mit den "Buffalo-Trikern" aus Seesbach machten wir gute Stimmung im Rentner-Eck und Liane und ich genossen die Party. Auch nachdem die "Alten Wilden" ihre Entscheidung bekannt gegeben haben, ebbte die Stimmung nur eine kurze Zeit ab. Dann beschlossen offenbar alle ohne sich abzusprechen, das letzte Treffen noch ausgiebig zu feiern und so dauerte die nächtliche Party bis lange nach Sonnenaufgang. Die Rückreise traten wir dann zusammen mit den "Heit Net Trikern" an. Zwischendrin trennten sich Mike, Simone und Liane und ich uns von dem Pfälzer Club, trafen sie dann aber an der Rheinfähre in Rüdesheim wieder, wo wir gemeinsam übersetzten und bis Bad Kreuznach wieder zusammen fuhren. Dann brausten wir durch die Pfalz nach Hause, immer die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen nutzend. Ein schönes Treffen endete nach fantastischer Heimreise. Wie es bei den "Alten Wilden" weitergeht wird die Zukunft zeigen. |
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