Bad Schönborn2006
29.04.2006
Organisator: Trikevermietung Klinger
Das ist eine Linie

Die Familie Klinger lud für den heutigen Tag zu einem kleinen gemütlichen Treffen ein. Ab morgens um 10.00 Uhr waren die Türen der Trikevermietung für die Gäste geöffnet. Der Einladung folgten dann auch immerhin ca. 20 Triker, trotz der angekündigten widrigen Witterung. Glücklicherweise blieb es aber weitgehend bei den üblen Ankündigungen, so dass die Temperaturen zwar grad mal so um die 10 Grad pendelten, es aber zumindest keinen Regen gab. Die zwei Mal, wo es leicht zu tröpfeln anfing konnten wir locker umfahren - vor allem natürlich weil meine Sonnenprinzessin Liane dabei war!
Die kleine Ausfahrt verzögerte sich um einiges, da Horst und Jochen noch ihre Trikes holen mussten und sich bei der Rückfahrt offenbar viel Zeit ließen. Da Jochen, Spitzname "Pannentriker", dabei war, gab es natürlich jede Menge Grund zu Frotzeleien und Mutmaßungen. Als die beiden dann aber doch pannenfrei eintrudelten, konnte die Kolonne von 15 Trikes unter der Führung von Matthias Klinger losziehen. Wir kurvten eine große Runde durch das schöne Kraichtal und fuhren sogar meist im Sonnenschein, der sich immer wieder zwischen die Wolken drängte. Nach unserer Rückkehr machten wir uns dann über das Essen her.
Daraus machten die Klingers ein großes Geheimnis, so dass wir nicht wenig überrascht waren, als der neue Nachbar der Familie als Küchenchef auftrat und eine köstliche Paella präsentierte. Die großen Garnelen erinnerten schon fast an Hummer! Aber auch für Nicht-Fisch-Esser gab es ausreichend Angebot, Reis, Wurst, leckeres Baguette und vor allem eine große Kuchenauswahl.
Im Anschluss war erst mal klönen angesagt, Benzingespräche und so weiter. Im Laufe des Nachmittags verließen die meisten Gäste dann wohlgenährt und hoch zufrieden das Gelände und machten sich auf die Heimreise.
Irgendwann kam der Jochen auf die Idee noch ein kleine Runde zu drehen. Neben Jochen und uns konnten sich noch Horst und Adnan für diese Idee begeistern. Also meldeten wir uns bei den anderen für "ne halbe Stunde ab". Daraus wurden dann aber über zwei Stunden! Und das obwohl diese zweite Ausfahrt um einiges "sportlicher" ausfiel, als die erste. Als wir ein weiteres Mal über Umwege ins Kraichtal fuhren, machten wir kurz bei Jochen halt, damit er schon mal sein Trike in der Garage abstellen konnte, da seine Frau mit dem Auto bei Klingers saß und sie nicht so gerne fährt.
Liane sagte noch: "Das wäre ja witzig, wenn uns Monika jetzt auf dem Rücckweg zu Matthias entgegen kommt." Tja, man soll so was ja nicht beschreien! Natürlich kam uns Monika entgegen und - hat Jochen auf dem Sozius von Horst nicht erkannt. Mit anderen Worten: sie bretterte an uns vorbei, ohne uns eines weiteren Blickes zu würdigen. Wir drehten und heizten dem Audi A8 (!) auf den Kreisstraßen hinterher. Mein Motor glüht glaub ich immer noch. Nach 5 oder 6 Kilometern hatten wir sie dann eingeholt und beschlossen auf den Spaß noch einen bei Jochen zu heben. Eine Flasche Schampus wurde geköpft und alles lachte sich weg, weil Moni uns - bzw. ihren Jochen übersehen hatte.
Nach dem "kurzen" Ausflug fuhren wir dann noch zurück zu Matthias. Dort erzählten wir dann die Story noch einmal, damit die anderen am Hohn teilhaben konnten.
Bevor es dann aber dunkel wurde, machten wir uns nach einem sehr schönen Tag auf den Nachhauseweg.
Vielen Dank an Heike und Matthias für den gelungenen Tag der offenen Tür.

   

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