Schwarzwald-Elsass-Tour2004
01.05.2004
Organisator: Nordbadentriker
Das ist eine Linie

Heute war es endlich soweit:
Die erste große gemeinsame Tour des Jahres!
Wie auch schon im letzten Jahr entschlossen wir uns für eine Tour in den Schwarzwald mit Rast in Kappelrodeck, wo unsere französischen Trike-Freunde aus dem Elsass zu uns gestoßen sind. Traditionsgemäß starteten wir auch wieder bei der Trikevermietung Klinger, wo sich schon mal 14 Trikes und 1 Bike zusammenfanden. Ein paar von uns kamen aus dem regnerischen Kreis rund um Heidelberg und hatten schon ihren Regenschutz an, weil sie im Regen gefahren sind. Davon und von anderen Unkenrufen der Wetterämter angesteckt, schlüpfte dann auch fast jeder in seinen Nässeschutz. Heike und ich blieben zuversichtlich und fuhren in Leder. Um es vorwegzunehmen: wir hatten keinen Regen auf der gesamten Tour! Nachmittags fuhren wir sogar meist durch strahlenden Sonnenschein.
So gewappnet brausten wir dann los und unser erster Stopp in Weingarten diente dazu schon mal ein paar weitere Triker einzusammeln. Als wir bei Günni und Annette ankamen, waren es dann auch 35 Trikes, die sich vor seiner Haustür (Firmentor) versammelten. Von den beiden Gastgebern wurden wir mit einem anständigen und reichhaltigen Frühstück versorgt (belegte Brötchen, Kaffee, Sprudel, Saft, Kuchen, Obst und was das Herz sonst noch so begehrte).
Nach dieser Stärkung hielt uns dann auch nichts mehr. Der Drang zum Fahren konnte nicht länger unterdrückt werden und so bretterten wir los. Dabei warf Peter beinahe seinen neuen Hänger um, der nur auf einem Rad durch den Kreisverkehr gezerrt wurde. Ich direkt dahinter!
Peters ruppige Fahrweise wurde dann später auch entsprechend gewürdigt, als ihm kurz vor Kappelrodeck der Gaszug riss. Aber auch dieses kleine Maleur war mit Hilfe von Horst und ein paar dummen Sprüchen von mir schnell beseitigt.
Die Strecke an sich war wie immer fantastisch und durch entsprechend warme Kleidung auch sehr angenehm. Ilse hatte dann auch noch kurz hinter Peters Panne einen kleinen Wackler im Stromkreis, der von Winni fachmännisch beseitigt wurde (er hatte zwar keine Ahnung warum, aber plötzlich ging es wieder) und so trafen dann doch alle nach und nach im Gasthaus Hirsch in Kappelrodeck ein.
Teile der Elsass-Triker trafen wir dann dort schon an, bzw. gabelten wir unterwegs auf. So auch den "gepanzerten" Eugene, der nach einen schweren Arbeitsunfall in einer Spezialanfertigung von Brust- und Rückenschild eingezwängt war.
Trikefahren ist für ihn noch nicht möglich, daher dröhnte er mit einem V8-Chevy Caprice Classic an. Das Gros der Elsässer kam dann unter der Führung von Remy Martin mit 10 Trikes etwas verspätet an. Nachdem die meisten von uns gegessen hatten, brachen dann die Dächle's Triker etwas früher auf, da sie den Rest des Wochenendes im Schwarzwald blieben und zu ihren Hotelzimmern fuhren. Diese allgemeine Unruhe ausnutzend fuhren auch andere schon nach Hause, die noch Verpflichtungen der verschiedensten Art hatten.
Auf 23 Trikes und ein Bike reduziert, wollten wir aber mit unseren französischen Freunden noch eine Runde drehen und so knatterten wir noch rüber ins Elsass und fuhren auf der linken Rheinseite Richtung Norden. Nach und nach ließen wir die Elsässer dann in ihre jeweiligen Heimatrichtungen abbiegen, so dass in Lauterbourg nur noch wenige Trikes übrig blieben. Dort verabschiedeten wir dann noch Peter und Horst, die auf einem frz. Campingplatz nächtigen wollten und fuhren mit dem Rest von 6 Trikes in die heimatlichen Gefilde.
Um 20.00 Uhr kamen Heike und ich dann müde aber glücklich zu Hause an. Heike hatte ihre erste große Trike-Tour von ca. 275 km auf dem eigenem Trike mit Bravour gemeistert.

   

Hier geht's zurück zu den Trike-Treffen 2004 Hier geht's zurück zur Archiv-Übersicht
nach oben

Copyright ab © 2000 bei Andreas Schönfeld ,   Disclaimer