01.05.2003 Organisator: Opa Kalle |
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Der Feiertag am ersten Mai eines jeden Jahres wird von vielen Menschen traditionell dazu genutzt,
sich in Begleitung von Familie und / oder Freunden in die Natur zu begeben. Da machen wir Triker auch keine Ausnahme –
mit dem einzigen Unterschied, dass wir nicht auf Schusters Rappen wandern, sondern unsere auf Hochglanz polierten „Dreiräder“
aus ihren Garagen befreien um durch die heimischen Lande zu brausen. Den diesjährigen Ausflug organisierte unser allseits geschätzter und für seine Touren bekannte Karl-Heinz „Kalle“ Kolb. Dabei wurde er von einigen fleißigen Händen unterstützt, die u.a. ein kleines Frühstück organisierten. Ein großer Dank geht aber auch an die Stadtverwaltung der Stadt Bretten und vor allem an seinen Oberbürgermeister, der dafür sorgte, dass wir uns auf dem sonst für Kfz gesperrten Brettener Marktplatz treffen durften und eigens dafür schon früh morgens einen Absperrpfosten entfernen lies, damit wir auf den Marktplatz rollen konnten. Bestaunt von einigen Frühaufstehern sammelten sich dort dann bis um 10.00 Uhr morgens immerhin 18 buntschillernde Trikes und zwei Bikes aus der näheren, aber auch der weiteren Umgebung. Daher konnte man dann u.a. folgende Kfz-Kennzeichen finden: KA, HD, LB, WN, MA, HN und sogar S. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann bei strahlendem Sonnenschein los und wir fuhren unter der Führung von „Kalle“ in Richtung Pforzheim und die B 294 nutzend in die Höhen des Schwarzwaldes. Über Dobeln, Bad Herrenalb, Gernsbach und Sasbachwalden erreichten wir pünktlich um 13.00 Uhr die Gaststätte „Hirsch“ in Kappelrodeck, wo eigens für uns schon eingedeckt war. Dieser Gasthof gehört Wolfgang Decker, der selbst ein Trike fährt und der es sich nicht nehmen lies, uns nach der sehr guten Verköstigung noch für ein paar Kilometer zu begleiten. Auf dem Rückweg über die Berge und Täler des Schwarzwaldes, sowie einem Schlenker in die Ebene, der B3 folgend und wieder zurück in die höheren Regionen, machten wir in Waldbronn einen kurzen Stopp, um uns dort von den ersten Tour-Teilnehmern zu verabschieden. Ab dann hielten wir in immer kürzeren Abständen an, um immer wieder mal einen oder mehrere Triker aus der Kolonne zu entlassen, wenn er oder sie sich Richtung Heimat wandten. Unser Trupp von fünf Trikes hielt bis zu uns nach Hause durch, wo wir nach ziemlich genau 300 Kilometern um 19.30 Uhr bei immer noch schönem Wetter einen würdigen Abschluss auf unserer Terrasse feierten. Die teilnehmenden Trike-Fahrer und Fahrerinnen, die sich in dieser Konstellation noch nie zusammen getroffen haben, waren sich in der Bilanz dieser Tour aber hundertprozentig einig: „Das war ein wahrlich schöner Ausflug, der sich so bald als möglich wiederholen soll.“ Und wieder einmal hat sich gezeigt, wie schnell ein gemeinsames Hobby neue Bekanntschaften und Freundschaften entstehen oder auffrischen lassen kann. |
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