10.04. - 14.04.2002 Organisator: Diverse |
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Hallo Leute, erst mal möchte ich euch alle zur Saison 2002 begrüßen. Es fällt mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht, zu dem Marathon etwas zu sagen. Ich kann und werde auch nicht bewerten, was ich nicht selbst miterlebt habe. Ich habe nur von verschiedenen Seiten jede Menge Kritik an dieser seltsamen Agentur "Dröhnkopp" und an Bea gehört. Das alles habe ich selbst aber nur am Rande miterlebt. Ich wusste vom eigentlichen Ablauf, so wie er gedacht war, so gut wie nichts - und ich glaube, dass war auch ganz gut so (hihihi). Heike und ich sind erst in Gießen zum Marathon dazugestoßen. Bis auf gesalzene Preise (1,50 € für einen Feigling usw.) in der Sporthalle (damit ist nicht das Frühstück der Wodka-Triker gemeint, das mit 3,- € sehr günstig war), dem fehlenden Abendessen, das noch spontan organisiert werden musste und den teilweise kläglichen Promi-Auftritten war es doch ganz ok. Dank gilt dabei aber auch Jimmy Hartwig und Alex, die die Stimmung immer wieder rumreißen konnten. Aus der großen Diskussionsrunde habe ich mich dann auch aus o.a. Gründen herausgehalten, wobei für mich von Anfang an fest stand, dass ich das Football-Spiel sehen wollte. Ich habe schließlich selbst 7 Jahre lang Ameican Football gespielt und im Stadion gleich mal meinen ehemaligen Coach aus Hawaii und eines unserer damaligen Cheergirls samt Mutter, die im Vereinsvorstand tätig war, getroffen. Hat mich riesig gefreut! Die Übernachtung in der Sporthalle war gut und am nächsten Tag ging es nach Laubach. Das dortige Event wurde von Hessen-Triker Klaus Sippel organisiert und hat wunderbar geklappt. Stress gab es dann aber noch bei der Vergabe der 30 Karten für die Trikes, die ins Stadion fahren durften, aber ich denke das wurde angesichts der Tatsache, dass am Abend vorher eigentlich niemand ins Stadion fahren wollte, auch einigermaßen vernünftig gelöst. Wie auch immer - die Spendengelder (dessen Höhe mir leider nicht bekannt ist) wurde im Stadion von Bea übergeben und ging an die Aktion "Menschen für Kinder" und zum Teil wohl an den Behinderten-Sport. Denn die eigentlichen Stars, neben den Football-Teams natürlich, waren die tapferen Sportler, die die Strecke von Berlin bis Frankfurt mit ihrer Muskelkraft überwunden haben, während wir gemütlich auf unseren Trikes gegondelt sind. Meinen allergrößten Respekt, vor dieser Leistung! Neben dem meist vergeblichen Einsammeln von Spendengeldern, dem fehlenden Informationsfluss, was denn wohl als nächsten passiert, dem Wegbleiben von versprochenen Mahlzeiten, teilweise umständlichen oder nicht vorhandenen Übernachtungsmöglichkeiten und was weiß ich nicht noch alles.....muss man aber auch eine andere Leistung hervorheben, nämlich den selbstlosen Einsatz der mitgefahrenen Biker, die die gesamte Strecke von Berlin bis nach Frankfurt "abgesperrt" haben. Eine Wahnsinnsleistung! Vielen Dank noch mal an euch. Dabei sollen zeitweise bis zu 200 Trikes in dem Konvoi gefahren sein! Ein weiterer Dank soll auch an die Wodka-Triker gehen, die in Gießen spontan das Frühstück organisiert haben. Nach dem was ich gehört habe, kann ich verstehen, dass einige vorzeitig nach Hause gefahren sind. Nichts desto trotz ziehe ich meinen Hut vor allen, die bis zum Schluss durchgehalten haben. Das nächste Mal läuft es besser, da bin ich mir ganz sicher, egal wer so etwas noch mal organisiert. Im Übrigen hat es mir sehr viel Spaß gemacht. Ich habe wieder mal neue Trike-Bekanntschaften gemacht und ein paar tolle Tage erlebt, die vielleicht chaotisch waren, aber nichts desto Trotz auch sehr spaßig. Ich weiß auch, dass viele böse Worte auf Grund von Frust und/oder Bierlaune gefallen sind, aber dass die Masse der Triker doch zusammenhält zeigt die Tatsache, dass wir mit so vielen Trikes in Frankfurt ankamen. Laubach war sehr gut organisiert und ich freue mich schon drauf, wenn Klaus Sippel dort nächstes Jahr ein Trike-Treffen organisieren wird (bei dem ich wohl als Helfer mitfungieren muss....). |
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